Positive Entwicklungen in der Personalplanung

Aktuell befinden sich die Drittligahandballerinnen des SV Allensbach in der wohlverdienten Handballpause. Trotzdem gibt es Neuigkeiten in der Personalplanung, die der Verein bekannt geben kann.

Mit der Vertragsverlängerung von Theresa Litzel ist die letzte offene Personalie aus dem aktuellen Kader geklärt. Die Rückraumspielerin wird mindestens eine weitere Spielzeit für den SV Allensbach auflaufen. Die 20-Jährige kam zur Saison 22/23 vom Jugendbundesligateam des TuS Metzingen, wo sie auch bei den Aktiven in der Erstligareserve spielte an den Bodensee. Leider verletzte sie sich gegen Ende des Jahres 2022 schwer am Knie und fiel über ein Jahr aus. Seit der Rückrunde ist sie wieder voll einsatzfähig und hat ihr Potential bereits mehrfach aufblitzen lassen. «Theresa hat hart für ihr Comeback gearbeitet und sich die Chance verdient, sich nun endlich auch sportlich voll in das Team zu integrieren. Neben dem Spielfeld hat sie sich bereits während ihrer Verletzung voll eingebracht», freut sich der 1. Vorstand und Sportliche Leiter Andreas Spiegel über die Vertragsverlängerung.

Den ersten externen Neuzugang können die Allensbacherinnen mit Janine Baus begrüssen. Die Linkshänderin wechselt von der SG SV 64/VT Zweibrücken an den Bodensee und wird zum Wintersemester ihr Studium an der Universität Konstanz beginnen. Mit über 200 Toren war die 22-Jährige Torschützenkönigin in der Saarlandliga und hatte erheblichen Anteil am Meistertitel ihres Teams. «Mit Janine bekommen wir eine junge Spielerin, die als Linkshänderin mit ihrer Körpergrösse über sehr gute Voraussetzungen verfügt, die uns in unserem Spielsystem weiterhelfen. Die Vorbereitung werden wir vor allem dafür nutzen, um sie an das Niveau in der 3. Liga zu gewöhnen und sowohl handballerisch als auch athletisch weiterzuentwickeln», so Andreas Spiegel.

Vom TuS Steisslingen wird Torhüterin Marlene Fuchs zum SV Allensbach stossen. Sie begann ihr Lehramtsstudium an der Universität Konstanz im vergangenen Jahr und wechselte dafür an den Bodensee. Davor konnte sie bereits beim TV Möglingen Drittligaluft schnuppern und war in der Jugend sehr erfolgreich mit der HBI Weilimdorf Feuerbach. Zudem durchlief sie die baden-württembergische Auswahl und war Teil des Beachhandball-Juniorinnennationalteams. «Mit Marlene bekommen wir eine sehr gut ausgebildete Torhüterin, die trotz ihres noch jungen Alters bereits über einiges an Erfahrung verfügt. Mit ihr stellen wir uns auf der Torhüterposition breiter auf – sowohl in der 1. als auch der 2. Mannschaft», erklärt der Sportliche Leiter der Frauen 1 und ergänzt: «Wir haben in den letzten Jahren beim SV Allensbach stark daran gearbeitet, sowohl die Aktiventeams untereinander als auch mit dem Jugendbereich stärker zu verzahnen. Daher werden wir zur neuen Spielzeit mit Linkshänderin Katharina Ermrich, die bereits in der vergangenen Saison mit dabei war sowie Rückraumspielerin Marlene Scherer, Linksaussen Vanessa Woschek und mit Madgalena Baumann eine zweite Linkshänderin, weitere Spielerinnen perspektivisch an das Drittligateam heranführen. Alle vier werden ebenfalls auch für die Südbadenliga-Mannschaft auflaufen und stammen teilweise aus der eigenen Jugend.

Auch auf der Trainerbank haben die Verantwortlichen einen Nachfolger für die langjährige Co-Trainerin Sandra Reichmann gefunden. Kai Zacharias wird künftig Martin Gerstenecker unterstützen.

Der 30-Jährige kommt ursprünglich aus Messkirch, wo er auch selbst Handball spielte und als Trainer im Jugendbereich und Frauenteam agierte. Mittlerweile wohnt der B-Schein Inhaber in Konstanz, wo er auch sein Studium im Bereich Sportwissenschaften an der Universität abschloss und bereits dort mit Sandra Reichmann zusammenarbeitetet. Aktuell ist Kai Zacharias als stellvertretender Therapieleiter bei den Kliniken Schmieder tätig. «Kai entspricht voll unserem Anforderungsprofil, da er sowohl reichhaltige Erfahrung im handballerischen als auch dem sportwissenschaftlichen Bereich mitbringt. Da wir zur kommenden Saison nur wenig Fluktuation haben, wird er unsere positive Entwicklung mit frischem Wind weiter nach vorne treiben», zeigt sich Andreas Spiegel zufrieden mit der aktuellen Personalplanung.